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10 Gründe warum Homophobie uns alle angeht

Ist euch schon mal aufgefallen, wie oft Heterosexualität zur Schau gestellt wird? Paare, die händchenhaltend flanieren; Kolleg_innen, die auf der Arbeit von ihrem Freund erzählen; Politiker_innen, die auf Wahlplakaten mit Frau und Kindern posieren; Tanten, die ihren Neffen fragen, ob er schon eine Freundin hat. Wenn Thomas Hitzlsperger aber nicht länger verheimlichen möchte, dass er sich zu Männern hingezogen fühlt; wenn lesbische, schwule, trans- und intergeschlechtliche Personen in der Schule berücksichtigt werden wollen, dann fühlen sich viele belästigt oder bedroht.

Menschen sind umso homophober, je stärker ihre Vorstellung davon ist, wie sich „richtige Männer“ und „richtige Frauen“ verhalten sollten (Whitley, 2001). Jugendliche, die es nicht gut finden, wenn Mädchen Fußball spielen oder Jungen weinen, lehnen auch Lesben und Schwule stärker ab. Homosexualität widerspricht klassischen Geschlechterrollen: Plötzlich ist unklar, aber wichtig, wer hier Mann und wer Frau in der Beziehung ist. Manche denken womöglich daran, wer die passive (und vermeintlich „unmännliche“) Rolle während des Analverkehrs innehat.

In unserer Gesellschaft wird Weiblichkeit* als etwas gesehen, das biologisch erworben wird, während Männlichkeit* immer wieder neu erkämpft und bewiesen werden muss (Vandello & Bosson, 2013). Wird sie in Frage gestellt, dann neigt Mann* danach stärker dazu, sie einmal mehr unter Männern* zu beweisen.
Homophobe Äußerungen sind dann eine wirksame Methode, um sich vom „nicht-männlichen Schwulen“ demonstrativ abzugrenzen. Besonders angegriffen fühlen sich offenbar Männer*, die sich zwar als heterosexuell definieren, aber dennoch von Männern* sexuell erregt werden.

Durch demonstrative Abwertung von offen schwulen Männern* können sie die bedrohte „Männlichkeit“ wiederherstellen. Eine neuere Studie bestätigt diese These und zeigt, dass Homophobie unter Frauen* und Männern* am höchsten ist, die sich zwar als heterosexuell identifizieren, deren spontan gemessene Reaktionen dieser Identität aber mitunter widersprechen.

Unter dem islamistischen Regime der ISIS in Syrien, wo die „auserwählten Muslime“, jede_n töten der nicht nach Ihren diktatorischen Regeln lebt. Dem Iran, dem Irak, dem Jemen, Mauretanien, Nigeria, Gaza, Qatar, Saudi Arabien, Somalia, Sudan und schlussendlich die Vereinigten Arabischen Emirate wo Homosexuelle öffentlich gehängt, gesteinigt und mit dem Mob durch die Straßen gejagt werden, erhebt sich die Borniertheit der Gesellschaft diejenigen zu ächten, die zu Ihrer Homosexualität, Trans*Sexualität, Bisexualität oder jeglicher anderen non-konformen vorgelebten Heterosexualität stehen.

Die bürgerliche-Mitte der deutschen Gesellschaft, hat damit natürlich nichts zu tun und Deutschland schwappt über von Toleranz und Weltoffenheit.

Das zeigte einmal wieder der 8. April 2014, als die Landesregierung Baden Württemberg den Entwurf zum Bildungsplan der: „sexuellen Vielfalt“ zurückzog, nachdem rechtspopulist_innen und christliche Fudamentalist_innen unter dem Deckmantel der „besorgten Eltern“ dagegen mobilisierten.

Deutschland an sich, tut sich besonders gut darin, seinen Finger projektierend auf die anderen zu zeigen.
Doch über 60% der deutschen wollen bis heute mit Homosexualität, möglichst wenig zu tun haben.

Wir liefern euch darum heute 10 Gründe warum Homophobie uns alle angeht: (!)

1. Wir sind nicht alle gleich, doch wir alle sind Menschen und verdienen denselben Respekt und dieselben Rechte. SOLANGE WIR NICHT ALLE FREI SIND, IST NIEMAND FREI!

2. Homophobie schürt Hass. In eine von Hass geprägte Gesellschaft zu leben, ist für niemanden erstrebenswert. MIT WELCHEM GESCHLECHT* ICH KNUTSCHE, RUMMACHE, KUSCHEL ODER SEX HABE GEHT JEDE_N EINEN SCHEIßDRECK AN!

3. Homophobie lässt Jugendliche glauben, es ist falsch nicht heterosexuell zu sein und macht Zuneigung zwischen zwei gleichgeschlechtlichen Menschen zu etwas ‚unnatürlichem‘. UNNATÜRLICH SIND NUR DIEJENIGEN DIE NIEMANDEN LIEBEN!

4. Homophobie verwehrt LGBTIQ-Jugendlichen die Chance jemals glücklich zu sein, da sie mit dem Gefühl aufwachsen, dass sie ein Teil ihrer Persönlichkeit zu einem ‚Freak‘ macht. WIR SIND ALLE INDIVIDUEN, SCHERT KEINE_N ÜBER DEN KAMM!

5. Homophobie kann Strukturen zerstören. Eltern von ihren Kindern entfremden oder Streit zwischen Geschwistern, Freund_innen hervorrufen. Dabei sollte gerade diese eine schützenswerte Gemeinschaft sein. LASST MENSCHEN SIE SELBST SEIN!

6. Homophobie führt dazu, dass auch heterosexuelle Jugendliche wegen vermeintlicher Homosexualität gemobbt werden. ‚Schwul, Weiblich*, Schwuchtel, Stricher, Tunte, Transe, Arschficker‘ darf keine Beleidigung sein – für niemanden.
MEIN KÖRPER, MEINE SEXUALITÄT, MEIN LEBEN!

7. Homophobie drängt Menschen in starre Geschlechterrollen, da sie vermittelt bekommen, das nur besonders männliche Männer und sehr weibliche Frauen ‚richtig‘ sind. KEIN MANN* SOLLTE JE WIEDER SEINEN MANN* STEHEN MÜSSEN!

8. Homophobie blockiert Kreativität und Ausdruck von Individualität. „STRAIGHT-ACTING“ IST BULLSHIT! SEI DU SELBST UND FOLGE KEINER ROLLE!

9. Homophobie provoziert Angst vor Andersartigkeit. KEINE TOLERANZ DER INTOLERANZ!

10. Homophobie diskriminiert die Eltern, die Kinder oder die Freunde von homo-, bi- und Trans*sexuellen Menschen.
WIR SIND KEINE EXOTEN, WITZFIGUREN ODER SEXBESSENE PARTYMENSCHEN! – WENN IHR FRAGEN HABT, DANN FRAGT EINFACH NACH!

(Textauszüge aus: Psychologie Heute)

Lass die Kirche im Dorf.

„Wenn Männer* schwanger werden könnten, wäre Abtreibung schon längst ein Sakrileg!“

Über Christliche Fundamentalist_innen, ihre 1000 Kreuze, deren Homophobie und den alltäglichen Sexismus der Normgesellschaft:

Am Samstag den 21. März fand in Münster wieder einmal der jährlich seit 2009 stattfindende „Gebetszug“ von fundamentalistische Christ_innen statt. In dem gegen Schwangerschaftsabbrüche, Verhütung, Sex vor der Ehe und Homosexualität protestiert wurde.
Am 21.03. gingen wir deshalb mit etwa 350 anderen Menschen unter dem Motto „Raise your voice – your body your choice“ auf die Straße.

Wir zogen quer durch die Innenstadt und stoppten für Redebeiträge zu den Themen: wie Schwangerschaftsabbrüche, staatliche Finanzierung von Kirchen, Ableismus (Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen/Behindertenfeindlichkeit) und Pränataldiagnostik (die Beiträge sind auf gegen1000kreuze.blogsport.de veröffentlicht).

Dazu gab es Grußworte an die Menschen in Stuttgart, die zeitgleich gegen einen Aufmarsch der „besorgten Eltern“ demonstrierten und in Nürnberg, wo Nazis eine feministische Demonstration angegriffen hatten.

Lautstark, gut gelaunt und mit viel Glitzerkonfetti verlief die Demonstration, bis zum Abschluss in der Aegidiistraße. Dort stürmte ein Trupp Polizist_innen in die Demo um einen Genossen im Schwitzkasten durch die Menge zu prügeln.
Einer der Hauptvorwürfe „Hinterlassen von Müll“ – er soll Konfetti geworfen haben.

Zusätzlich wurd ihm vorgeworfen von einem Stand von Verschwörungstheoretiker_innen zu viele Flyer zum Thema „Chemtrails“ mitgenommen zu haben.
Die brutale Festnahme durch die Polizei legitimiert abschließend dann auch noch den Vorwurf des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

Mit ziemlicher Brutalität und prügelte die Polizei den 1000-Kreuze-Marsch durch die Innenstadt und verhinderte so fast vollständig Protest in räumlicher Nähe zu den christlichen Fundamentatlist_innen. Nichtsdestotrotz schafften wir es immer wieder an die Gebets-Route und konnten den Marsch kritisch flankieren.

Im Gegensatz zum Vorjahr ist die Gebetsquälerei der Euro-Pro-Life-Anhänger_innen um den Versammlungsleiter Wolfgang Hering wieder kleiner geworden. Rund 100 von ihnen trauten sich dennoch, sich mit Marienstatuen und Gebetsgejaule wieder zu Deppen zu machen. Hervorzuheben ist hierbei die Teilnahme von anerkannten Neonazis. Unter ihnen befand sich Marcel Huesmann (Jhg.1991), der seit Anfang diesen Jahres “Bezirksbeauftragter Münsterland/OWL” der NPD-Jugendorganisation “Junge Nationaldemokraten” ist.

Insgesamt ziehen wir ein positives Fazit des heutigen Tages, bedanken uns bei allen, die wieder mit uns ein klares Zeichen für den Feminismus, gegen religiösen Fundamentalismus und gegen Homophobie gesetzt haben.

Wir werden uns auch 2016 in Münster sehen, wenn es wieder heißt:
„Gegen jeden Fundamentalismus – nieder mit Jesus und für den Feminismus!“

Free CeCe

Support Cece McDonald!

Cece McDonald ist eine transgender afroamerikanische Aktivistin aus Minnesota, die 2011 einen rassistischen, transphoben und homophoben Angriff überlebte. Als sie mit Freund*innen nachts an einer Bar vorbeiliefen, wurden sie beschimmpft und schließlich wurde sie mit einem Glas beworfen, welcher ihr eine Schnittwunde im Gesicht zufügte. Die Wunde musste genäht werden. Als der Angreifer ihnen hinterherlief als sie sich von diesem Ort entfernen wollten, verteidigte sie sich mit einer Schere wobei sie versehentlich ihren Angreifer tödlich verletzte. Cece wurde noch am Tatort festgenommen und bekam eine Haftstrafe wegen fahrlässigen Tötens von 41 Monaten, die sie im Männergefängnis absitzen musste.
Daraufhin gab es eine Welle von Protesten, die zunächst erreichten, dass sie ihre notwendigen Hormone im Gefängnis bekam. Die Kampagnen liefen unter dem Namen „Free Cece!“

Aus dem Gefängnis nahm sie in einem Brief Kontakt zu Laverne Cox auf, der sie zu ihrer Rolle in „Orange is the new Black“ gratulierte. Laverne reagierte darauf und begann, eine Dokumentation über Cece zudrehen, welche auf Interviews mit ihr basiert.

Nach 19 Monaten wurde sie schließelich wegen „guter Führung“ freigelassen – wobei sie mittlerweile auch gerade durch Lavernes Engagement große medielle Aufmerksamkeit bekam und weiterhin viele für ihre Freilassung demonstrierten.

Mittlerweile gibt sie viele Interviews und Vorträge in denen sie über die alltägliche und allgegenwärtliche Gewalt gegen Transfrauen*, vor allem women* of colour, informiert und diskutiert.

In einem Bericht der National Coalition of Anti-Violence Programs von 2013 wurde festgestellt, dass 72% aller anti-LGBTQ Morde, Morde an transgender Frauen* war und 89% people of colour.

Die gleiche Ungerechtigkeit geschah – neben vielen weiteren – Eisha Love 2014, die ebenfalls in Selbstverteidigung ihren Angreifer tödlich verletzte, woraufhin sie wegen Mordes ins Gefängnis kam.

So WHAT IS THIS BULLSHIT??!!!

Ich denke, wir alle sollten den alltäglichen Rassismus, Transphobie und Homophobie, die uns alle umgeben, hinterfragen und ihn zur Sprache bringen! Solche gewaltvollen und zusätzlich von staatlicher Seite aus diskriminierende Angriffe sind nämlich Symptome davon, sie stützen sich auf jede gesellschaftlich geteilte Diskriminierung und Herabsetzung.

Queer sein bedeutet, jegliche Unterdrückungsmechanismen die dich umgeben, denen du ausgesetzt bist, und die sich gesamtgesellschaftlich manifestiert haben, abzulehnen und sich dagegen einzusetzen. Cece McDonald und Laverne Cox stechen durch ihr phantastisches politisches Engagement in diesem Beitrag hervor, aber hier sollen all die Menschen zur Sprache gebracht werden, die sich jeden Tag mit Rassismus und Transphobie auseinandersetzen müssen, weil gesellschaftlich noch Meilensteine an Veränderung fehlen, bis alle Menschen so leben können, wie sie sich wohl fühlen – und dafür bedarf es Menschen wie Cece und Laverne!
Also unterstützt ihren Film auf www.freececedocumentary.net , startet eure eigene queere Gruppe, basht Kapitalismus und setzt auch wenn es euch nur vorkommt, als wäre es im Kleinen und unbedeutend, ein Zeichen für Veränderung!

Stoppt FGM!

Heute am 06.02.2015 ist Internationaler Tag gegen die weibliche Genitalverstümmlung:

Flyern in der Bonner Innenstadt

Ungefähr 140 Millionen Mädchen und Frauen sind von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen – allein im subsaharischen Teil Afrikas. Auch in Deutschland wird die Zahl auf ca 50 Tausend geschätzt. Weibliche Genitalverstümmelung, oder auf englisch Female Genital Mutilation, ist eine grausame patriarchale Praxis, bei der jungen Mädchen und Frauen alle äußeren Geschlechtsorgane entfernt werden, um ihr Sexualität zu kontrollieren. Lediglich ein Loch zum Urinieren bleibt am Ende übrig. Dies wird meistens ohne jegliche Betäubung oder Desinfektion mit Messern oder Rasierklingen durchgeführt. Viele verbluten dadurch oder sterben an Wundstarrkrampf. Auswirkungen auf Überlebende sind der Verlust jeglichen Lustgefühls, es treten Schmerzen bei der Menstruation, Urinieren, Geschlechtsverkehr und vor allem der Geburt auf.

Wir unterstützen die Forderungen zahlreicher Organisationen nach einem Ende der weiblichen Genitalverstümmelung! Auch in Deutschland und in Europa sollte mehr Aufklärung und Anlaufstellen für Betroffene als Prävention eingesetzt werden! Allen Frauen und Mädchen, die vor FGM geflohen sind, sollte dauerhaftes Asyl gewährt werden!

Dem deutschen Mob entgegentreten!

Wieder haben Tausende gegen den Rassismus von „Bogida“ demonstriert. Der für den 22. Dezember angekündigte „Abendspaziergang“ wurde durch die Gegenaktivitäten erheblich behindert. Ihre Pläne für Bonn haben die Organisator_innen daher erst ein mal zurückgestellt, für den 5. Januar wird nach Köln mobilisiert (und wir fahren hin: Gegenrechts).

In der Woche darauf will es „Pegida NRW“ noch mal in Düsseldorf versuchen. Kurz vor Weihnachten mussten sich die ca. 200 Rassist_innen durch einen von der Polizei mit Bussen und Absperrgittern von jeglicher Außenwirkung abgeschotteten Pfad bewegen. Schon am Bertha-von-Suttner-Platz war dann Schluss, obwohl geplant war, zum Markt zurück zu laufen, von wo „Bogida“ losgezogen war. Statt des Flairs eines Spaziergangs konnte „Bogida“ in Bonn so nur den taste of a Naziaufmarsch entfalten. Einige bürgerlich auftretenden älteren Herrschaften hatten nach der Auftaktkundgebung schon genug gehabt und fluchtartig den sich formierenden Aufzug verlassen. Währenddessen nutzten etwa 50 Neonazi-Hooligans und sonstige rechte Schläger_innen den „Bogida“-Aufzug als Bühne zur Demonstration von Barbarei und alkoholinduziertem Tatendrang der deutschen Jugend.

Die eingesetzten Beamten ließen ihre Schützlinge weitestgehend frei gewähren und scherten sich z.B. nicht darum, dass mehrere Teilnehmer_innen des „Bogida“-Aufmarsches – ganz die „besorgten Bürger“ (siehe Foto) – mit Quarzsandhandschuhen und Schlagringen bewaffnet waren oder die Wegstrecke in Vollvermummung bestritten. So wurden Antifaschist_innen von über die Brüdergasse völlig frei von der Kundgebung sich fortbewegenden Nazis attackiert, wobei es zu leichten Verletzungen durch Pfefferspray kam. Teilweise aus dem Aufzug heraus griffen die rechten Schläger_innen auch Journalist_innen an, ohne von der Polizei ernsthaft daran gehindert zu werden. Im Gegenzug mussten dann abreisende Rassist_innen, erst mal aus dem Polizeiring entlassen, teilweise am eigenen Leibe erfahren, wie sich Antifaschismus in der Praxis anfühlt – gut so!

Für die Affinität zu den in Auflösung befindlichen Strukturen der Neonazi-Kameradschaften aus NRW hatte „Bogida“-Organisatorin Melanie Dittmer schon im Vorfeld gesorgt, als sie in einem Interview mittels doppeldeutiger Sprüche mit der Holocaust-Leugnung kokettierte. Dittmer, die im Mai noch organistatorisch für einen Aufmarsch des verbotenen „Nationalen Widerstand Dortmund“, unter dem Label „Die Rechte“, aufgetreten war, hat in der Zwischenzeit auch den Düsseldorfer „Pegida“-Ableger übernommen.

Die bisherigen Organisator_innen waren aus Protest von ihrer Rolle zurückgetreten, weil sie Dittmers neonazistischen Kurs für „Pegida NRW“ nicht mittragen wollen, aber offensichtlich keine „bürgerliche“ Mehrheit finden. So muss für den Bonner „Pegida“-Ableger nach den jüngsten Entwicklungen doch festgehalten werden, dass wir es mit einem in relevantem Maße schlecht versteckt nationalsozialistisch auftretenden Phänomen zu tun haben, dessen Anbindungskraft an rechtskonservative, nationalistische Kreise nur aus Dresden herrührt, nicht aber aus eigener Dynamik. Diese Kraft wird „Bogida“ in absehbarer Zeit vermutlich
verlieren.

Ein weiterer Termin für Bonn liegt bislang nicht vor, Informationen zur Entwicklung bekommt ihr weiterhin hier.
Emanzipatorisches Antifa Bündnis