An Arbeit, ist nichts huldigbares zu finden.

Kommt am 1. Mai nach Bonn!

Demonstration: 14.00 Kaiserplatz
Straßenfest:: 16.00 Frankenbad

Wie auch in den vergangenen Jahren heißt es für uns am 1. Mai: “ Auf die Straße gehen, gegen Staat, Nation, Kapital und vor allem eines – Lohnarbeit!

Wir werden nicht den Konsens berufen, dass Lohnarbeit die natürliche Basis des Lebens ist und jenseits davon – gesellschaftlich wie individuell – nur Armut, Faulheit und Depression zu haben ist.
Die heutige Welt geht davon aus, dass selbst schlechte Arbeit doch besser als gar keine sei.
Auch die radikale Linke frönt zu oft noch diesem Arbeitsfetisch, wenn sie – mit Klassenkampfparolen – etwa den 1. Mai zum »revolutionären Kampftag« erklärt und für einen »gerechten Lohn« oder »selbstbestimmte Arbeit« eintritt.
Wir stellen uns dieser ideologischen Verklärung der Lohnarbeit anlässlich des 1. Mai dazu entgegen, da Lohnarbeit als Produkt und Voraussetzung der Zwänge im Kapitalismus zu begreifen ist und sich mit dem Verwertungssystem der heutigen Gesellschaft einbindet.

Die Misere hat System, sei es ein täglich durchzogener sexitischer Arbeitsalltag unter Kolleg_innen, der homophobe Chef am Nachbartisch oder das verstecken hinter einer heterosexuellen Beziehung, um einfach einmal nicht weiter angemacht zu werden.

Einbischen Musik dazu haben wir auch gemacht!