Stoppt FGM!

Heute am 06.02.2015 ist Internationaler Tag gegen die weibliche Genitalverstümmlung:

Flyern in der Bonner Innenstadt

Ungefähr 140 Millionen Mädchen und Frauen sind von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen – allein im subsaharischen Teil Afrikas. Auch in Deutschland wird die Zahl auf ca 50 Tausend geschätzt. Weibliche Genitalverstümmelung, oder auf englisch Female Genital Mutilation, ist eine grausame patriarchale Praxis, bei der jungen Mädchen und Frauen alle äußeren Geschlechtsorgane entfernt werden, um ihr Sexualität zu kontrollieren. Lediglich ein Loch zum Urinieren bleibt am Ende übrig. Dies wird meistens ohne jegliche Betäubung oder Desinfektion mit Messern oder Rasierklingen durchgeführt. Viele verbluten dadurch oder sterben an Wundstarrkrampf. Auswirkungen auf Überlebende sind der Verlust jeglichen Lustgefühls, es treten Schmerzen bei der Menstruation, Urinieren, Geschlechtsverkehr und vor allem der Geburt auf.

Wir unterstützen die Forderungen zahlreicher Organisationen nach einem Ende der weiblichen Genitalverstümmelung! Auch in Deutschland und in Europa sollte mehr Aufklärung und Anlaufstellen für Betroffene als Prävention eingesetzt werden! Allen Frauen und Mädchen, die vor FGM geflohen sind, sollte dauerhaftes Asyl gewährt werden!