Aber hier leben? Nein danke!

Thor-Steinar-Pullover und Deutschland-Schals….
Eindeutig unpolitische Fußballproblemkinder?!

Am heutigen Tag fand das treffen der Rechten Bewegung: „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) statt. Rund 2.500 gewaltbereite Hooligans aus der Grauzone und dem Rechten Spektrum versammelten sich am Nachmittag, um scheinbar „gegen Salafismus“ protestieren zu wollen. Der wahre Kern der Demonstration entpuppte sich schon mit dem Anmelder der rechten Partei: „Pro NRW“ vom Vorsitzenden Dominik Roeseler. Sympathisant_innen waren hierzu die German Defense League, der Nationale Widerstand Dortmund, die Rechte und einzelnen andere Rechte Gruppen und Parteien die im Vorfeld mit aufriefen.

Auf dem Bahnhofsvorplatz vor dem Kölner Dom fand dazu die antifaschistische Kundgebung: „Schulter an Schulter gegen Rassismus und religiösen Fundamentalismus“ mit etwa 1.500 Gegendemonstrat_innen um ein deuliches Zeichen gegen die Anstachelung und rassistische Hetze, pauschalisierung des Islams und einem „besinnten Nationalstolz“ zu setzen.
Der HoGeSa geht es nehmlich nicht darum, den Faschistischen Terror der IS in Norkudistan zu stoppen, sondern darum mit dem Thema des Islamischen Staates Angst zu schüren, Rassismus zu verbreiten und Ausgrenzung voranzutreiben.

Dies bewies sich mit den ersten Fußball-Hooligans die am Hauptbahnhof ankamen und:“Hier marschiert der Nationale Widerstand! Ausländer Raus!“ und „Deutschland den Deutschen!“ skandierten.

Immer wieder versuchten rechte Hooligans zum Bahnhofsvorplatz zu kommen, um die Gegendemonstration anzugreifen. Als die Demonstration der Hooligans los ging, wurden Menschen die scheinbar „nicht deutsch“ aussahen angespuckt, mit Böllern und Flaschen beworfen. Ganz im deutschen-Intus gibt es keine Erlaubnis mit der Presse zu reden, unter: „Nationaler Sozialismus“ Rufen kommt es zu mehreren Angriffen.
Mit Beendigung der Demonstration der Polizei, ließen sich die rechten Hooligans nicht einkriegen und spalteten sich in mehreren Gruppen ab, die durch Köln zogen und „vermeintliche Linke und Ausländer“ verbal sowie physisch angegriffen.

Im späteren Verlauf des Abends griffen gegen 20.10 Hooligans im Zug von Köln nach Münster eine Gruppe von Menschen anderer Herkunft an.

Die Chronologie des Tages lässt darauf schließen;

dass Rassismus, Homophobie, Nationalismus und jedes andere dreckige Ausgrenzungsmerkmal in dieser Gesellschaft am Leben ist! Das wir nicht aufatmen können, das wir uns nicht mit dieser Welt zufrieden geben können!
Das es uns ankotzt, eure Volksgemeinschaft, euer: „Wir gegen die anderen!“
Euer fehlendes Rückrat, ihr wollt alle: „Peace und Love“ und spitzt dabei euer Messer.

Deutschland soll sein Maul halten, gegen den rassistischen Konsens der Bundesrepublik!