WER NICHT FEIERT, HAT VERLOREN!

69 Jahre nach der Befreiung der Allierten am 8.Mai 1945, der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht sagen wir mit ganzem Herzen: „danke!“

Wir danken dem Widerstand, die das Ende der faschistischen Herrschaft herbei führten, die Verfolgung und die Vernichtung beendeten.
Uns ist es wichtig, der Öffentlichkeit gerade in Zeiten von rassistischen Massen, täglichen Übergriffen auf Flüchtlingsheimen und dem Gedenken an Kriegsvebrecher_innen Einhalt zu gebieten. Jene die sich gegen den Faschismus werten und damit konfrontiert wurden, selber in Gefahr zu raten gilt unsere höchste Anerkennung. In der Aufarbeitung des Nationalsozialismus, geht es bis heute oft darum, das auf der Hand liegende Subjekt von sich zu schieben. Von: „Opa war kein Nazi!“ bis „Wir wollen davon nichts mehr hören!“ driftet ein Großteil der deutschen Bevölkerung in tiefsinniges Schweigen ab.

Die typische scheinbare Leidensfigur der bösen Alliierten, der zivilen Opfer, die Unwissenheit, dem Vergleich zu anderen Geschehnissen und des deutschen Leidens zeigt die Abwehrhaltung eines Menschen, der die von den Nazis begangenen Verbrechen reinwaschen will. Ebenso das was begangen war, nun doch als Unrecht empfindet und darum abwehrt. Wäre dies aber nicht der Fall, so bräuchte man nicht den Eifer einer Distanzierung.

Die Geschichte antisemitischer, rassistischer und homophober Verfolgung endete nicht mit der Niederschlagung des Nationalsozialismus.

Es bleibt dabei Faschist_innen, Rechtspopulist_innen und der diskriminierenden und abwertenden Aussagen aus der „Mitte“ dieser Gesellschaft zu verbannen. Nichts bleibt vergeben oder vergessen.

Nie wieder Faschismus, für die befreite Gesellschaft ohne Unterdrückungsmechanismen!