Archiv für August 2013

Nationales Pack Dreck.

Wer für Deutschland kämpft, für Deutschland träumt, der kämpft und träumt umsonst – denn Deutschland ist, bleibt ein Konstrukt was schon längst nicht mehr existieren sollte und dem Untergang geweiht ist. ( antifaschistische Aktivist_in)

Seit Monatsanfang pendelt das so genannte Flaggschiff der NPD durch Deutschland und wirbt für die kommende Bundestagswahl. Mit dem Slogan „Asylflut stoppen“ hetzt sie hemmungslos gegen Flüchtlinge und Immigrant_innen und unterbindet somit das Ziel eine freie und offenen Gesellschaft zu erreichen. Neben Andreas Storr Mitglied des Sächsischen Landtags der NPD, stehen u.a Sebastian Schmidtke , Karl Richter, Claus Cremer, und Ariane Meise am Mikrophon und versuchen mit erbärmlich, abstrusen und lächerlichen Reden das Publikum für sich zu gewinnen.

Bis jetzt gewannen sie damit weniger als wenig, trotz lauter Lautsprecher übertöhnt die Rauschkulisse aus Demosprüchen und Trillerpfeifen beinah jedes gesprochene Wort. Die übrig gebliebenen Fetzen, vom „traditionellem deutsch sein“ und der „ach so schlimmen Einwanderung“ beweist schließlich wie immer ihre fehlende Intelligenz, Probleme einfach auf Menschengruppen zu fixieren, anstatt sich mehrseitig und vielfältig mit der Aktuellen Politik auseinander zu setzen.

Wir sagen deshalb: „Jede Tätigkeit die sich gegen die Existens der NPD und die gerade statt findende Reiseroute ausspricht ist uns eine große Freude. An der sich jeder Mensch ob alt oder jung beteiligen kann.“ Informiert euch deshalb über kommende Termine und zeigt ihnen das Faschismus, weder heute noch morgen je wieder toleriert wird!

Aufruhr, Widerstand – Es gibt kein ruhiges Hinterland! Kein Frieden mit der NPD!

Schwul-lesbisches Sommerfest in Bonn.

Am Samstag nahm die Antihomophobe Aktion Bonn, am Schwul-lesbischen Sommerfest in Bonn teil.
Neben Flyer Verteilung, Aufnäher und Sticker Verkauf, boten wir auch verschiedene Bücher an, die sich mit dem Thema Feminismus, Sexismus, Gender und Homophobie auseinandersetzten. Außerdem machten wir Werbung für mehr politische Mitarbeit und sprachen die Menschen oft direkt an, diskutierten mit Ihnen über bestehende Geschlechterrollen, patriarchale Verhältnisse sowie Nazi und Rechtspolitische Geschehnisse rund um Bonn und Umgebung. Als selbst ein Burschenschaftler an unseren Stand kam und unbedingt seine „Deutsche Identität“ verteidigen wollte, woran er kläglich scheiterte – wissen wir zurückblickend das dies ein ganz erfolgreicher Tag war. Die Menschen fanden zur Mehrheit unseren Stand gut und begrüßten die Themen die wir ansprachen.

An diesem Punkt möchten wir uns noch einmal an Dr. med. Johannes Roesen und Heinrich Bungarten erinnern. Beide verstarben durch Staatshand aufgrund Ihrer Homosexualität in der NS Zeit.