Archiv für Juli 2013

Kein Bock auf Stalinismus!

Wo Stalin draufsteht, ist auch Stalin drin!

Wir unterstützen die Interventionistische Gruppe: „Intervention“ und rufen alle emanzipatorischen Menschen dazu auf, sich der Zusammenarbeit der Antikapitalistische Aktion Bonn (AKAB) und der Roten Aktion Köln (RAK) zu verweigern. Mit ihrem Marsch unter Stalin-Bannern zeigten beide Gruppen an der 1. Mai Demo offen ihr Bekenntnis zu Josef Stalin – obwohl diese es zuvor immer verleugnet hatten.

Der Kult um Josef Stalin, der Millionen von unschuldiger Kommunist_innen, Antifaschist_innen und Homosexuellen zu Opfer fielen ist nicht zu tolerieren!
Der Stalinismus ist eine extrem autoritäre Strömung der radikalen Linken, der in seinem Weltbild alle politischen Gegner_innen plötzlich „verschwinden“ lässt oder sie in Arbeitslager (Gulags) brachte. Auch sowjetische Jüd_innen wurden in Scheinprozessen auszusondern versucht. Wer sich positiv auf Stalin bezieht, der ist bis heute eine Gefahr für jeden Andersdenkenden. Wer sich mit Stalin rüstet, der geht auch mit Stalin. Mit Massenmord, staatlichem Terror, Antisemitismus und dem Ruf auf Volk, Nation und Staat.

Keine Zusammenarbeit mit autoritären Gruppen und ihrer Gewaltverherrlichung gegen Linke!

Für weitere Informationen besucht:

Intervention

Kein Tag ohne Autonomes Zentrum!

Die Antihomophobe Aktion Bonn, zeigt sich mit den Missständen der aktuellen Politik, die nun wieder das Autonome Zentrum Köln-Kalk betreffen entsetzt.
Wir fordern die zuständigen Behörden auf, die Schikane, die populistische Meinungsmache gegen das AZ und vor allem die bevorstehende Räumung – unverzüglich zu beenden!

Das Autonome Zentrum Köln-Kalk ist seit Jahren ein unkommerzielles Kulturzentrum, indem jegliche Art von Diskriminierung keinen Fuß in der Tür hat. Es ist ein Raum für Politik, Kunst und Kultur in dem es neben politische Veranstaltungen, Parties, Konzerten, Ausstellungen, Workshops, Gruppentreffen und Theater auch einen Umsonstladen gibt. Das besetzte Haus soll nun geräumt werden und durch einen Grünstreifen ersetzt werden, der auch gut woanders Platz finden würde. Ein Köln ohne Autonomes Zentrum, ist ein Köln ohne Zukunftsperspektive. das AZ gibt allen Menschen einen Frei/Schutzraum indem der Mensch als Mensch akzeptiert wird. Ohne sich gesellschaftlichen Moralien und Zuständen anpassen zu müssen, er kommt aus dem normalen und tristen Alltag weg und begibt sich in eine Welt, in der lachen, weinen, tanzen und singen kann – ohne Angst zu haben dafür in die Ecke geschoben zu werden. Im AZ wird nicht konsumiert, es kann selbst aktiv benutzt werden. Das AZ lebt die Autonomie und das ist auch gut so! Denn um gegen die Meinung der Bild zu sprechen, ist die Autonomie nicht die sinnlose Gewalt auszuüben, sondern sich wieder in die eigene Selbstbestimmung hinein zu orientieren. Ohne Grenzen, Mauern und Autoritäten.

Der ganze Mist der Außenwelt, der den Menschen tagtäglich begegnet, bekommt im AZ einen Gegenwind. Menschen versuchen ohne Bewertungszweck und finanziellem Interesse miteinander arbeiten, da sie die Menschen nicht auf ihr Geschlecht, ihre Hautfarbe, ihre Äußerlichkeiten oder ihre sexuelle Orientierung reduzieren. Und es sich zeigt das es alles im ganzen, immer gut funktioniert hat – gibt es keine Alternative als zu bleiben!

Wir rufen alle aktiven Gruppen und Einzelpersonen dazu auf, sich mit dem AZ zu solidarisieren!
Führt Aktionen durch, macht auf die Staatsgewalt aufmerksam und lasst euch eure Freiheit nicht entziehen. Wir bleiben alle, koste es was es wolle.

Kein Tag ohne Autonomes Zentrum!